Autismusspezifische Förderung in Lünen

Entwicklung braucht Beziehung und eigene Wege.

Wir begleiten autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene individuell und alltagsnah. Dabei verbinden wir fachlich fundierte Förderung mit Beziehung, Bewegung, Spiel, Musik und gemeinsamen Erfahrungen.

Unsere Arbeit kennenlernen
Unsere Haltung

Autismus gehört zur Vielfalt menschlicher Entwicklung.

Autistische Menschen erleben und verarbeiten ihre Umwelt auf unterschiedliche Weise. Daraus können besondere Fähigkeiten und Interessen entstehen – aber auch Belastungen und individueller Unterstützungsbedarf.

Wir gehen davon aus, dass Verhalten aus der persönlichen Sicht einen Sinn hat. Auch Verhalten, das andere zunächst irritiert, kann ein Versuch sein, Reize zu verarbeiten, Sicherheit zu gewinnen oder mit einer schwierigen Situation zurechtzukommen. Wir möchten verstehen, welches Bedürfnis dahintersteht und welche Aufgabe dieses Verhalten erfüllt.

Daran setzen wir an: Gemeinsam entwickeln wir weitere Bewältigungsstrategien, die im Alltag besser helfen, weniger Kraft kosten und die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen. Ebenso schauen wir darauf, welche Veränderungen im Umfeld entlasten können. So entstehen neue Möglichkeiten für Selbstständigkeit, Wohlbefinden und Teilhabe.

„Sich selbst besser verstehen, eigene Stärken entdecken und Wege finden, die zum eigenen Leben passen.“
Unser Ansatz

Beziehung, Interessen und Resilienz.

Beziehung als Grundlage

Kontakt, Kommunikation und gegenseitiges Verstehen können für autistische Menschen herausfordernd sein. Deshalb nehmen wir uns Zeit, Vertrauen aufzubauen. Wir knüpfen an Interessen an, respektieren persönliche Grenzen und gestalten Begegnungen klar und verlässlich. Mit Verständnis, Humor und unserer Erfahrung ermutigen wir dazu, Neues auszuprobieren – im eigenen Tempo.

Interessen als Schlüssel

Spezialinteressen und persönliche Interessen nutzen wir gezielt, um Motivation aufzubauen und auch anspruchsvollere Aufgaben zugänglich zu machen.

Resilienz & Selbstregulation

Verlässliche Beziehungen, Selbstannahme, Selbstwirksamkeit und ein zuversichtlicher Blick nach vorn geben Halt. Wir helfen dabei, Stress früh zu erkennen, Lösungen zu finden und passende Wege zur Regulation und Erholung zu entwickeln.

Unsere Angebote

Förderung in verschiedenen Formen.

Einzelförderung

Individuelle Ziele, strukturierte Arbeitsphasen, persönliche Interessen und alltagsnahe Themen.

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Gruppenangebote

Gemeinsam lernen, ausprobieren, spielen und soziale Erfahrungen in kleinen Gruppen machen.

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Beratungsgespräch mit Familie und Fachkräften in der Praxis

Beratung & Zusammenarbeit

Wir beraten Eltern, Angehörige, Schulen, Einrichtungen und weitere an der Förderung beteiligte Personen.

Kontakt aufnehmen
Unsere Praxis

Förderung auf Augenhöhe.

Wir arbeiten beziehungsorientiert, direkt und lösungsorientiert. Dabei nehmen wir die Stärken und Schwierigkeiten jedes Menschen ernst.

Unsere Haltung

Autismus ist für uns nicht einfach eine Sammlung von Defiziten. Jeder Mensch bringt eigene Wahrnehmungsweisen, Interessen, Stärken und Unterstützungsbedarfe mit.

Förderung bedeutet für uns nicht, möglichst „normal“ zu wirken. Sie soll helfen, sich selbst besser zu verstehen, Anforderungen bewältigen zu können und eigene Wege für ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Einblicke in die Praxis

Unsere Räume

Bewegung, Klettern, Musik, Spiel, Gespräche, Gruppenarbeit und Rückzug: Unsere Räume eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Förderung und machen den Namen „Erfahrungsräume“ im Alltag sichtbar.

So arbeiten wir

Direkt und transparent

Klient:innen sollen wissen, woran wir arbeiten und warum.

Interessenorientiert

Persönliche und intensive Interessen können Motivation, Beziehung und Lernprozesse öffnen.

Alltagsnah

Wir suchen Lösungen, die nicht nur in der Förderstunde, sondern auch im Alltag funktionieren.

Fachlich

Wir verbinden langjährige Praxiserfahrung in der autismusspezifischen Förderung mit regelmäßiger Weiterbildung. Wir besuchen Fortbildungen und Kongresse, greifen neue Erkenntnisse auf und übertragen sie in unsere praktische Arbeit. Besonders wichtig sind uns Veranstaltungen, bei denen autistische Menschen selbst über ihre Erfahrungen und Perspektiven sprechen. Ihre Sichtweisen helfen uns, unsere Arbeit weiterzuentwickeln.

Resilienz & Selbstregulation

Stress verstehen. Schutzfaktoren stärken.

Resilienz bedeutet für uns nicht, immer mehr aushalten zu müssen. Es geht darum, Belastungen zu verstehen, Warnzeichen zu erkennen und passende Wege zur Regulation zu entwickeln.

Kinder wandern gemeinsam auf einem Waldweg
Das Stress-Fass: Belastungen sammeln sich, Entlastung schafft Spielraum Lärm, soziale Missverständnisse, Veränderungen und Leistungsdruck füllen ein Fass. Das Wasser steigt über die markierte Belastungsgrenze und läuft sichtbar an der rechten Seite über. Pausen, weniger Reize, verständliche Absprachen und Unterstützung lassen Belastung abfließen. Was füllt mein Fass? Lärm · Reizüberflutung Missverständnisse · soziale Unsicherheit Veränderungen · unklare Erwartungen Leistungsdruck · zu wenig Erholung Meine Belastungsgrenze Angesammelter Stress Zu viel: Überforderung Rückzug Wutausbruch Was schafft Entlastung? Pausen · Rückzug · Bewegung · weniger Reize Verlässliche Beziehungen · Klarheit · passende Strategien
Ein vereinfachtes Erklärungsmodell: Belastungsgrenzen und hilfreiche Strategien sind von Mensch zu Mensch und von Tag zu Tag verschieden.

Das Stress-Fass

Viele kleine und große Belastungen können sich über den Tag ansammeln. Wird es zu viel, können starke Überforderung, ein Wutausbruch, aggressives Verhalten, Rückzug oder ein zeitweiliges Nicht-mehr-Reagieren auftreten. Solche Reaktionen betrachten wir im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation.

Wir schauen gemeinsam: Was füllt mein Fass? Woran merke ich frühzeitig, dass es zu viel wird? Was lässt sich an den Anforderungen verändern, und was hilft mir, wieder zur Ruhe zu kommen?

Anhaltende Überlastung kann psychische Beschwerden begünstigen oder verstärken. Ängste und Depressionen sind mögliche zusätzliche Belastungen; sie entstehen jedoch nicht zwangsläufig aus Stress und haben meist mehrere Ursachen. Rückzug kann sowohl ein hilfreicher Selbstschutz als auch ein Zeichen anhaltender Überforderung sein.

Was wir stärken

Sechs Bereiche, die wir in unserer Arbeit miteinander verbinden:

Stabile Beziehungen

Verlässliche Menschen, die zuhören, verstehen und unterstützen. Hilfe annehmen und Zugehörigkeit erleben.

Selbstannahme und positives Selbstbild

Den eigenen Autismus besser verstehen, Stärken entdecken und persönliche Bedürfnisse und Grenzen ernst nehmen.

Selbstwirksamkeit und Lösungen

Erleben: Ich kann etwas bewirken. Probleme in kleine Schritte aufteilen, Alternativen erproben und Unterstützung organisieren.

Optimismus und Hoffnung

Das Wahrnehmen von Gelingendem unterstützt dabei, realistische Zuversicht zu entwickeln: Schwierigkeiten dürfen da sein, und Veränderung ist möglich.

Orientierung und Sicherheit

Klare Absprachen, verständliche Erwartungen und vorhersehbare Abläufe schaffen Halt und verringern unnötigen Stress.

Selbstregulation und Erholung

Warnzeichen erkennen und passende Strategien nutzen: Pausen, Bewegung, Musik, Rückzug oder Entspannung.

Einzelförderung

Individuell statt nach Schema.

In der Einzelförderung stehen die Themen im Mittelpunkt, die für den jeweiligen Menschen tatsächlich Bedeutung haben.

Mögliche Themen

Kommunikation soziale Situationen Selbstständigkeit Schule & Beruf Pubertät Beziehungen Stress Gefühle Ängste

Wie eine Stunde aussehen kann

Der Ablauf wird an Alter, Belastbarkeit, Kommunikation und Interessen angepasst. Orientierung und wiederkehrende Strukturen können Sicherheit geben; zugleich bleibt Raum für spontane Themen.

Gespräche, Visualisierungen, Arbeitsblätter, Social Stories, Rollenspiele, Bewegung, Musik, Spiel und praktische Aufgaben werden so kombiniert, wie es für die jeweilige Person hilfreich ist.

Ankommen und orientieren

Was ist heute wichtig? Wie ist die Belastung? Was steht an?

Verstehen und ausprobieren

Ein eigenes Thema bearbeiten, Situationen sortieren und neue Handlungsmöglichkeiten erproben.

Übertragen und abschließen

Festhalten, was hilfreich war, und einen überschaubaren nächsten Schritt für den Alltag vereinbaren.

Gruppenangebote

Erfahrungen entstehen mit anderen.

Die individuelle Einzelförderung wird bei uns nach Möglichkeit durch passende Gruppenangebote ergänzt.

Kleine Gruppen, echte Situationen

In Gruppen entstehen Situationen, die sich im Einzelsetting nur schwer herstellen lassen: miteinander sprechen, warten, sich einigen, Grenzen vertreten, verlieren, Missverständnisse klären und Gemeinsamkeiten entdecken.

Wir greifen zugleich autismusspezifische Themen auf und vermitteln aktuelles Wissen über Autismus, Neurodiversität, Stress, Freundschaft, Beziehungen und Pubertät.

Für Erwachsene

Den eigenen Alltag passend gestalten.

Auch im Erwachsenenalter kann autismusspezifische Förderung dabei helfen, die eigene Wahrnehmung besser zu verstehen, Belastungen einzuordnen und tragfähige Strategien für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Selbstverständnis und Selbstvertretung

Eigene Stärken, Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen, benennen und gegenüber anderen vertreten.

Stress und Regulation

Persönliche Warnzeichen erkennen, Überlastung vorbeugen und hilfreiche Formen von Pause, Rückzug, Bewegung oder Struktur nutzen.

Kommunikation und soziale Verständigung

Missverständnisse sortieren, Erwartungen und unausgesprochene Regeln besser einordnen und eigene Anliegen verständlich vermitteln.

Gestaltung von Beziehungen

Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen besser wahrnehmen und ausdrücken, Signale und mögliche Absichten anderer Menschen einordnen und gemeinsam passende Formen von Nähe, Freundschaft und Partnerschaft entwickeln.

Arbeit, Wohnen und Teilhabe

Anforderungen konkret betrachten, notwendige Unterstützung organisieren und nächste Schritte realistisch planen.

Förderung ohne Anpassungsdruck

Ziel ist nicht, autistische Merkmale zu verbergen oder möglichst neurotypisch zu wirken. Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, die das eigene Wohlbefinden, die Selbstwirksamkeit und die Teilhabe stärken.

Wo Anforderungen unnötig belasten, nehmen wir auch das Umfeld in den Blick: Kommunikation, Reize, Abläufe, Erwartungen und verfügbare Unterstützung.

„Nicht: Wie muss ich werden? Sondern: Was brauche ich, damit mein Leben zu mir passt?“
Für Familien & Angehörige

Informieren, klären, kennenlernen.

Unsere Website soll vor allem Orientierung geben. Für eine erste Anfrage können Sie uns direkt über das Kontaktformular schreiben.

So kann der Weg zu uns aussehen

Kontakt

Schreiben Sie uns am besten per E-Mail oder über das Kontaktformular.

Diagnose

Am Anfang steht eine gesicherte Autismus-Diagnose.

Bedarf und Kostenträger

Nach der Diagnose klären wir gemeinsam den individuellen Unterstützungsbedarf und welcher Kostenträger infrage kommt.

Erstgespräch

Wenn die Grundlagen passen und ein Platz absehbar ist, lernen wir uns persönlich kennen.

Förderung

Ziele, Umfang und Rahmen der Förderung werden individuell abgestimmt.

Zugang und Finanzierung

Wie Förderung ermöglicht werden kann.

Autismusspezifische Förderung kann im Rahmen der Eingliederungshilfe über das zuständige Jugendamt oder den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) finanziert werden. Eine private Finanzierung ist ebenfalls möglich.

Die Aufnahme erfolgt in der Regel ab dem Schulalter. Weil unsere Kapazitäten begrenzt sind, können längere Wartezeiten entstehen.

Für eine erste Anfrage reichen Name, Kontaktmöglichkeit und eine kurze Beschreibung des Anliegens. Bitte senden Sie noch keine ausführlichen Befunde.

Häufige Fragen

Wer kann zu Ihnen kommen?

Wir begleiten autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Mit welchen Kostenträgern arbeiten Sie?

Unter anderem mit Jugendämtern und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Wie nehme ich Kontakt auf?

Am besten per E-Mail oder über das Kontaktformular. Telefonisch ist eine Kontaktaufnahme ebenfalls möglich.

Unser Team

Fachlichkeit und Persönlichkeit.

Beziehung entsteht zwischen Menschen. Deshalb darf man auf unserer Teamseite auch etwas davon erfahren, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist.

Matthias Gilge in den Räumen der Praxis Erfahrungsräume

Matthias Gilge

Diplom-Rehabilitationspädagoge · Autismusspezifische Förderung und Beratung

Mein beruflicher Weg begann in der Kinderkrankenpflege. Als Kinderkrankenpfleger arbeitete ich zunächst auf einer pädiatrischen Station und später in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dadurch habe ich von Anfang an Kinder, Jugendliche und Familien in sehr unterschiedlichen gesundheitlichen, emotionalen und sozialen Situationen begleitet.

Von 2006 bis 2011 arbeitete ich in einem Autismus-Therapie-Zentrum. Dort lernte ich unterschiedliche Ausprägungen von Autismus und verschiedene autismusspezifische Ansätze kennen und konnte diese praktisch erproben.

Seit 2011 arbeite ich selbstständig und leite die Pädagogische Praxis Erfahrungsräume. Heute blicke ich auf rund 20 Jahre Erfahrung in der Begleitung autistischer Kinder, Jugendlicher und Erwachsener zurück.

Zu meiner Arbeit gehört die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Familien, Schulen, Jugend- und Sozialhilfeträgern, medizinischen und therapeutischen Fachstellen sowie weiteren beteiligten Einrichtungen. Auch in komplexen oder konfliktbelasteten Situationen ist mir wichtig, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und tragfähige, alltagsnahe Lösungen zu entwickeln.

Ich arbeite direkt, transparent und auf Augenhöhe. Strukturierte Förderung darf dabei genauso ihren Platz haben wie Spiel, Bewegung, Musik und gemeinsames Ausprobieren.

Tobias Ludwig in den Räumen der Praxis Erfahrungsräume

Tobias Ludwig

Erziehungswissenschaftler (B. A.) · Autismusspezifische Förderung

Seit 2019 arbeite ich als Therapeut in der Praxis Erfahrungsräume und begleite Menschen im Autismus-Spektrum auf ihrem individuellen Entwicklungsweg. Mein Bachelorstudium der Erziehungswissenschaft mit dem Nebenfach Psychologie sowie vielfältige Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen haben meinen praxisnahen Ansatz geprägt. Dazu gehören Tätigkeiten in der Freizeitgestaltung, in der Kursleitung und in der sozialpädagogischen Familienhilfe.

Musik ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern auch ein Werkzeug, das ich gezielt in die Förderung einbringe. Gemeinsames Musizieren kann neue Möglichkeiten eröffnen, miteinander in Kontakt zu kommen, sich auszudrücken und Kommunikation zu gestalten. Welche Zugänge hilfreich sind, hängt dabei von den Interessen und Bedürfnissen des jeweiligen Menschen ab.

Durch regelmäßige Fortbildungen zu autismusspezifischen Themen entwickle ich meine fachliche Arbeit kontinuierlich weiter. Zurzeit absolviere ich berufsbegleitend den Masterstudiengang „Soziale Inklusion – Gesundheit und Bildung“ an der Evangelischen Hochschule Bochum.

Kontakt

Sie möchten sich informieren?

Am besten erreichen Sie uns per E-Mail. Telefonisch ist eine Kontaktaufnahme ebenfalls möglich.

Erfahrungsräume

Pädagogische Praxis
Alsenstr. 3
44532 Lünen-Süd

E-Mail: info@praxis-erfahrungsraeume.de
Telefon: 02306 9593183

Wenn eine Autismusdiagnose vorliegt und die Voraussetzungen passen, kann ein Erstgespräch vereinbart werden.

Schreiben Sie uns

Für eine erste Anfrage genügt eine kurze E-Mail mit Ihrem Anliegen und einer Kontaktmöglichkeit.

E-Mail schreiben

info@praxis-erfahrungsraeume.de

Bitte senden Sie bei einer ersten Anfrage keine ausführlichen Befunde oder Gesundheitsdaten. Eine gewöhnliche E-Mail ist nicht automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Rechtliche Informationen

Impressum

Angaben gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG).

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Wir möchten, dass möglichst viele Menschen unsere Informationen selbstständig und ohne unnötige Hindernisse nutzen können.